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Leitgedanken zur
aerophilatelistischen Rekonstruktion der Sammlung „Aviatische Dokumente des Dr. Heinrich Vogler-Greppin" zwischen 1925 und 1935 

Aerophilatelisten versuchen aviatische Entwicklungen, welche grundlegend für die Fortschritte der weltweiten Luftfahrt sind, durch geflogene Briefumschläge, Postkarten, Schriftstücke und andere Dokumente zu belegen. 

In Hans Egon Vespers Buch „Die Postgeschichte der Arktis“ und dem Kapitel über die Flugpost der Dr. Fanck-Grönlandexpedition von 1932 - las ich 1972 erstmals den Namen Dr. H. Vogler-Greppin. Er wurde als ein Sammler beschrieben, der seine Bekanntschaft mit berühmten Fliegern zur Initiierung von seltenen und bedeutenden aerophilatelistischen Belegen nutzte, die er 1933 in einem Briefwechsel als  „Aviatische Dokumente“ bezeichnete. Im Wesentlichen sind das von ihm selbst beschriftete Fotokarten und Umschläge, die von den Piloten auf ihren Erst-, Sonder- oder Rekordflügen mitgenommen und dann an ihn zurückgesandt wurden. Die Inhalte begleitender Briefe dienen oftmals, mit den speziellen Hinweisen auf den jeweiligen Flugbelegen, als deren Beschreibungen und Erläuterungen. 
Durch eine chronologische Rekonstruktion der Sammlung ergibt sich eine faszinierende Vielfalt aerophilatelistischer Belege aus parallelen Korrespondenzen Dr. Vogler-Greppins mit den berühmtesten Piloten Mitteleuropas in seiner Zeit. 

Postalische Aspekte wurden durch Dr. Vogler-Greppin nicht besonders behandelt - da sie ihm neben der Dokumentation aviatischer und historischer Fakten aerophilatelistisch unerheblich erschienen; heutigen forschenden Sammlern jedoch dienen viele seiner Belege auch als Beweisstücke postgeschichtlicher Entwicklungen. 

Reinhard Hofrichter

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